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	<title>Dülmen Archive - DÜLMENplus</title>
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	<description>Die Website der Wochenzeitung DÜLMENplus</description>
	<lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 08:48:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mit Freude in die nächsten 325 Jahre Vereinsgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Reimund Menninghaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 06:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dülmen (men). Mit Ende 20 Schützenkönig im Dernekamp werden? Genau die richtige Entscheidung! So&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/mit-freude-in-die-naechsten-325-jahre-vereinsgeschichte/">Mit Freude in die nächsten 325 Jahre Vereinsgeschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="134" data-end="477"><strong>Dülmen (men).</strong> Mit Ende 20 Schützenkönig im Dernekamp werden? Genau die richtige Entscheidung! So lautet das Fazit von Christof Beckmann, der vergangenes Jahr den letzten Rest des Vogels von der Stange geschossen hatte. „Leider ist die Regentschaft schon bald vorbei“, sagt er mit Blick auf das anstehende Dernekamper Schützenfest an Pfingsten.</p>
<p data-start="479" data-end="1219">Es ist kein „normales“ Schützenfest – denn die Dernekämper feiern das 325-jährige Vereinsjubiläum. Nach dem Königsball am Pfingstsamstag, 23. Mai, Beginn 19.30 Uhr, mit den „Fernandos“ an den Instrumenten heißen die Dernekämper am Pfingstsonntag, 24. Mai, Abordnungen von sieben benachbarten Schützenvereinen auf dem Schützenplatz an der alten Dernekämper Schule willkommen. 13 Uhr geht es los mit Antreten, Umzug durch die angrenzenden Wohngebiete und dem Kaiserschießen, bei dem alle, die einmal im Dernekamp den Vogel von der Stange holten, mitmachen können. Für 18 Uhr ist die Proklamation des neuen Kaisers geplant und direkt im Anschluss ab 19 Uhr der Festball zu Ehren des neuen Kaiserpaares. „Motion“ wird dann für Tanzmusik sorgen.</p>
<p data-start="1221" data-end="1364">Am Pfingstmontag, 25. Mai, beginnt um 10 Uhr die Schützenfestmesse, der sich der Familienfrühschoppen mit Musik von DJ Sven Bresser anschließt.</p>
<p data-start="1366" data-end="1708">Am Dienstag, 26. Mai, steht für 13 Uhr Antreten zum Umzug und dann Vogelschießen mit Kaffee und Kuchen im Zelt und Videoübertragung des Schießens auf Bildschirmen im Zelt auf dem Programm. Zu 18 Uhr ist die Proklamation des neuen Königs geplant und ab 19 Uhr der Festball zu Ehren des neuen Königspaares – mit Musik von der Formation „Modus“.</p>
<p data-start="1710" data-end="1919">Zum letzten Mal findet das Dernekämper Vogelschießen am Dienstag statt, denn ab kommendem Jahr gilt auch im Dernekamp eine neue Festfolge – das Vogelschießen mit Königsball findet dann am Pfingstsonntag statt.</p>
<p data-start="1921" data-end="2132">„Damit reagieren wir auf die Veränderungen unserer Zeit und stellen sicher, dass unser Schützenfest auch in Zukunft lebendig, attraktiv und generationsübergreifend bleibt“, sagt Vorsitzender Michael Teutemacher.</p>
<p data-start="2134" data-end="2540">Das Ganze findet im Zeichen einer positiven Entwicklung statt: Vorstand und Offiziere haben eine junge Altersstruktur. „Wir haben da nur drei, die über 50 Jahre alt sind“, so Michael Teutemacher. Und: „Wir haben aktuell 744 Mitglieder im Verein – 636 männliche und 105 weibliche. Allein vor und nach unserem Schützenfest 2025 sind 50 Personen neu in unseren Verein eingetreten“, freut sich der Vorsitzende.</p>
<p data-start="2542" data-end="2861">Im Rahmen des Schützenfestes werden die Verdienste um das Vereinsleben gewürdigt. So werden Fahnenoffizier Patrick Laermann und Vogelträger sowie aktueller König Christof Beckmann für zehnjährige aktive Tätigkeit geehrt; die Fahnenoffiziere Tobi Deipenbrock und Tobi König werden für 20-jährige aktive Tätigkeit geehrt.</p>
<p data-start="2863" data-end="3137" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Ehrungen stehen auch für Regentschaftsjubilare an: Für Heinz Bontrup und Gisela Baumholt, die vor 10 Jahren, 2016, regierten; für André Schürmann und Birgit Karns, die vor 25 Jahren regierten, und für Dieter Siebern und Ursula Mengelkamp, die vor 50 Jahren, 1976, regierten.</p>
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		<title>März ‘27 soll die Fußgängerbrücke über die Gleise gehoben werden</title>
		<link>https://duelmenplus.de/maerz-27-soll-die-fussgaengerbruecke-ueber-die-gleise-gehoben-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Reimund Menninghaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 16:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dülmen (men). „Halleluja“. Dieser Seufzer entfuhr Bürgermeister Carsten Hövekamp am Mittwoch im Ratssaal beim&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/maerz-27-soll-die-fussgaengerbruecke-ueber-die-gleise-gehoben-werden/">März ‘27 soll die Fußgängerbrücke über die Gleise gehoben werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="143" data-end="519"><strong>Dülmen (men).</strong> „Halleluja“. Dieser Seufzer entfuhr Bürgermeister Carsten Hövekamp am Mittwoch im Ratssaal beim Pressegespräch zum Thema Fußgänger-und-Radfahrerbrücke Bahnhof Dülmen. Grund für das Aufatmen: Wie Berechnungen und Beurteilungen von Statikern und Prüfstatikern ergeben haben, kann die seit rund fünf Jahren am Bahnhof liegende Fachwerk-Stahlbrücke verwendet werden.</p>
<p data-start="521" data-end="1458">Wenn die Deutsche Bahn im nächsten Jahr – laut Internet – im Zeitraum Februar bis Mai die Strecke Essen-Münster im Bereich Dülmen wegen Straßenbauarbeiten bei Appelhülsen mit einer Sperrpause belegt, soll das rund 200 Tonnen schwere Stahlbauwerk mit einem Tausend-Tonnen-Kran über die Gleise gehoben und auf den seit Jahren fertigen Widerlagern platziert werden. Fest anvisiert hierfür ist der März 2027. Bis dahin wird die Brücke noch zu Ende fertiggestellt: Mit Geländern, Fahrbahnbelag, Fahrdraht-Berührungsschutz und weiterem mehr. Schätzungsweise die Hälfte der in fünf Schichten aufgebrachten Farbe wird zu entfernen sein – teilweise bis aufs Metall –, und für einen dauerhaften Korrosionsschutz wird entsprechende Farbe neu aufgetragen. Dazu wird das Brückengestell mit einem Zelt eingehaust, damit auch bei kalter/nasser Witterung gearbeitet werden kann, so die Erklärungen von Stefan Damen, Brückenfachmann bei der Stadt Dülmen.</p>
<p data-start="1460" data-end="1901">Zuvor hatten Bürgermeister Hövekamp, Stadtbaurat Markus Mönter und Erster Beigeordneter Christoph Noelke die jahrelange Historie der Brückenthematik nachgezeichnet: Dass der Stahlbauunternehmer eine Brücke geliefert habe, die den Vorgaben nicht 100 Prozent entsprach. Dass er auch Nachweise und Zertifikate etwa zu Schweißnähten schuldig blieb. Dass er keine Nacharbeiten vorgenommen habe. Dass der Unternehmer in die Insolvenz gegangen sei.</p>
<p data-start="1903" data-end="2079">Auch die gerichtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der Brücke wurden genannt – unter anderem mit Beweiserhebung zum baulichen Zustand des Stahlbrückenkonstruktion.</p>
<p data-start="2081" data-end="2402">Mit Ultraschall und Röntgen wurden Schweißnähte untersucht. Obwohl nicht jede Schweißnaht den Vorschriften entspricht, ergibt die Bauweise der Brücke im Zusammenspiel mit den befundeten Schweißarbeiten eine 100-prozentige Tragfähigkeit der Brücke, so ergaben Gutachten und Neuberechnungen von Statikern und Prüfstatikern.</p>
<p data-start="2404" data-end="2994">Auch wenn die Brücke erst Jahre nach Fertigstellung des Bahnhofs eingehoben wird, werden 60 Prozent der ursprünglich ermittelten Kosten der Brücke durch den Fördergeber bezahlt, hieß es bei dem Pressegespräch. Die Mehrkosten durch die Verzögerungen, Gerichtskosten und Nacharbeiten hofft die Stadt Dülmen nach Vorstreckung wiederzubekommen. Denn: Die Arbeitsgemeinschaft (ArGe), die den Auftrag für den Brückenbau bekommen hatte, sei noch juristisch greifbar. Der Stahlbauer sei zwar insolvent, der andere Partner der ArGe jedoch hafte als übrigbleibender Auftragnehmer gesamtschuldnerisch.</p>
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		<title>Dülmener Bahnhofsbrücke kann nach Feinschliff noch verwendet werden</title>
		<link>https://duelmenplus.de/bahnhofsbruecke-soll-im-maerz-2027-eingehoben-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian El-Saqqa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 10:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auswahl der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dülmen. Nach jahrelangem Stillstand gibt es für die Bahnhofsbrücke in Dülmen erstmals wieder einen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/bahnhofsbruecke-soll-im-maerz-2027-eingehoben-werden/">Dülmener Bahnhofsbrücke kann nach Feinschliff noch verwendet werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="1726" data-end="2199">Dülmen. Nach jahrelangem Stillstand gibt es für die Bahnhofsbrücke in Dülmen erstmals wieder einen konkreten Zeitplan: Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen dem Dernekamp und dem Bahnhofsvorplatz soll im März 2027 eingehoben werden. Das teilten Bürgermeister <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Carsten Hövekamp</span></span>, der Erste Beigeordnete <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Christoph Noelke</span></span> und Stadtbaurat <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Markus Mönter</span></span> am Mittwoch bei einem Mediengespräch im einsA mit.</p>
<p data-start="2201" data-end="2543">Die Stadt sprach von einem „realistischen Zieltermin“, machte zugleich aber deutlich, dass bis dahin noch umfangreiche Nacharbeiten und Prüfungen erforderlich seien, die zeitnah abgeschlossen werden sollen. Grundlage dafür ist das inzwischen vorliegende Gutachten aus dem laufenden selbstständigen Beweisverfahren vor dem Landgericht Münster.</p>
<p data-start="2545" data-end="2885">Nach Angaben der Verwaltung bestätigte das Gutachten im August 2025 die seit Jahren bekannten Auffälligkeiten an Schweißnähten und beim Korrosionsschutz der Brücke. Gleichzeitig sehen die Sachverständigen grundsätzlich die Möglichkeit, die Konstruktion nach entsprechenden Nacharbeiten und zusätzlichen Prüfnachweisen doch noch einzuhängen.</p>
<p data-start="2887" data-end="3034">Bürgermeister Carsten Hövekamp kommentierte die Nachricht, dass die Brücke grundsätzlich weiter genutzt werden kann, mit einem knappen „Halleluja“.</p>
<p data-start="3036" data-end="3251">„Wir wollen das Projekt endlich zu einem Abschluss bringen“, sagte Stadtbaurat Markus Mönter. Die Stadt sehe weiterhin die verantwortliche Arbeitsgemeinschaft in der Pflicht, die notwendigen Nacharbeiten umzusetzen.</p>
<blockquote>
<h2 data-section-id="u11ym0" data-start="3253" data-end="3294">Vom Vorzeigeprojekt zur Dauerbaustelle</h2>
</blockquote>
<p data-start="3296" data-end="3697">Dabei hatte im Herbst 2021 zunächst noch vieles nach Plan ausgesehen. Im September zeigte sich Markus Mönter im Wirtschaftsförderungsausschuss optimistisch, dass die Brücke rechtzeitig zur geplanten Sperrpause der Deutschen Bahn Anfang November eingehoben werden könne. Der große Kran sei bestellt, die Arbeiten lägen im Zeitplan und auch an der Qualität gebe es keine Zweifel, erklärte Mönter damals.</p>
<p data-start="3699" data-end="4126">Doch nur wenige Wochen später folgte die Kehrtwende: Der für den 7. November 2021 geplante Einhub platzte kurzfristig. Nach Angaben der Stadt hatte die beauftragte Arbeitsgemeinschaft Echterhoff/Rohlfing mehrere zwingend notwendige Voraussetzungen nicht erfüllt. Unter anderem fehlten Unterlagen für die Kranaufstellung und Sicherheitspläne für den Einhub. Zusätzlich war der benötigte Großkran bereits vorab abbestellt worden.</p>
<p data-start="4128" data-end="4329">Die Stadt reagierte schließlich mit der Kündigung des Vertrags gegenüber der Arbeitsgemeinschaft. Gleichzeitig begann die Suche nach neuen Lösungen und einer weiteren Sperrpause bei der Deutschen Bahn.</p>
<p data-start="4331" data-end="4653">Allerdings hatten die Probleme bereits zuvor begonnen. Wie die Stadt jetzt noch einmal zusammenfasste, waren schon während der Fertigung der Brückenteile in den Jahren 2020 und 2021 fehlende Unterlagen und Zertifizierungen beanstandet worden. Die Stadt untersagte daraufhin zunächst den Transport der Bauteile nach Dülmen.</p>
<blockquote>
<h2 data-section-id="1fx9116" data-start="4655" data-end="4692">Gutachten, Mängel und Rechtsstreit</h2>
</blockquote>
<p data-start="4694" data-end="5016">Anfang 2022 folgte dann der nächste Rückschlag: Untersuchungen der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt ergaben Hinweise auf mögliche Fehler an Schweißnähten und beim Korrosionsschutz. Die Stadt stoppte daraufhin den Einhub endgültig und leitete ein selbstständiges Beweisverfahren vor dem Landgericht Münster ein.</p>
<p data-start="5018" data-end="5301">Das gerichtliche Verfahren zog sich über Jahre hin. Ein erstes Gutachten bestätigte zwar die Verdachtspunkte, beantwortete jedoch nicht die entscheidende Frage, ob die Brücke überhaupt eingehoben werden darf. Zwischenzeitlich wurde deshalb sogar ein weiterer Gutachter eingeschaltet.</p>
<p data-start="5303" data-end="5581">Ein ergänzendes Gutachten aus dem vergangenen Jahr kam schließlich zu dem Ergebnis, dass die Brücke zwar Auffälligkeiten an Schweißnähten und Korrosionsschutz aufweist, nach entsprechenden Nacharbeiten und zusätzlichen Nachweisen grundsätzlich aber weiter genutzt werden könnte.</p>
<p data-start="5583" data-end="5870">Nach Angaben der Stadt erhielt der Hersteller daraufhin erneut Gelegenheit, die erforderlichen Nachweise vorzulegen und an einer Lösung mitzuwirken. Nachdem gesetzte Fristen erneut verstrichen waren, beauftragte die Stadt schließlich ein Ingenieurbüro für Baustatik und Tragwerksplanung.</p>
<p data-start="5872" data-end="6156">Dieses Fachbüro habe inzwischen den vom gerichtlichen Gutachter beschriebenen Lösungsweg nachvollzogen und ein Konzept für die erforderlichen Nacharbeiten erstellt. Zudem sei bestätigt worden, dass die festgestellten Auffälligkeiten die Tragfähigkeit der Brücke nicht beeinträchtigen.</p>
<p data-start="6158" data-end="6389">Für die anstehenden Arbeiten soll im kommenden Winter ein großes Zelt um die Brücke errichtet werden. Hintergrund ist, dass für die Lackierarbeiten im Bereich des Korrosionsschutzes bestimmte Temperaturen eingehalten werden müssen.</p>
<p data-start="6391" data-end="6601">Die Stadt kündigte zudem an, bei den entstehenden Mehrkosten zunächst in Vorkasse zu gehen. Parallel wolle man weiterhin prüfen, inwieweit Ansprüche gegenüber den Verantwortlichen geltend gemacht werden können.</p>
<blockquote>
<h2 data-section-id="smffs1" data-start="6603" data-end="6632">1000-Tonnen-Kran notwendig</h2>
</blockquote>
<p data-start="6634" data-end="6839">Für den Einhub der Brücke wird nach Angaben der Stadt ein Spezialkran mit einer Traglast von 1000 Tonnen benötigt. Solche Geräte kommen üblicherweise vor allem beim Aufbau von Windkraftanlagen zum Einsatz.</p>
<p data-start="6841" data-end="7116" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Deutsche Bahn hat sich den Termin für die notwendige Sperrpause bereits vorgemerkt. Ob der Einhubtermin tatsächlich gehalten werden kann, hängt nach Angaben der Stadt nun vor allem davon ab, dass die vorgesehenen Nacharbeiten und Prüfungen planmäßig abgeschlossen werden.</p>
<p>Fotos: Menninghaus (klein), El-Saqqa (KI-generiert)</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-15905" src="https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_135107-300x135.jpg" alt="" width="399" height="161" /></p>
<p><strong>Chronologie der Bahnhofsbrücke</strong></p>
<div class="pcrstb-wrap"><table>
<thead>
<tr>
<th>Datum</th>
<th>Ereignis</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>2020/2021</td>
<td>Fertigung der Brückenteile</td>
</tr>
<tr>
<td>September 2021</td>
<td>Stadt zeigt sich optimistisch für Einhub Anfang November</td>
</tr>
<tr>
<td>November 2021</td>
<td>Geplanter Einhub scheitert, Stadt kündigt Vertrag mit der ARGE Echterhoff/Rohlfing</td>
</tr>
<tr>
<td>Anfang 2022</td>
<td>SLV entdeckt Auffälligkeiten an Schweißnähten und Korrosionsschutz</td>
</tr>
<tr>
<td>März 2022</td>
<td>Stadt beantragt selbstständiges Beweisverfahren</td>
</tr>
<tr>
<td>November 2023</td>
<td>Erstes gerichtliches Gutachten bestätigt Verdachtspunkte</td>
</tr>
<tr>
<td>Februar 2024</td>
<td>Stahlbauer Rohlfing meldet Insolvenz an</td>
</tr>
<tr>
<td>Juli 2024</td>
<td>Bekannt wird, dass ein dritter Gutachter eingeschaltet wurde</td>
</tr>
<tr>
<td>August 2025</td>
<td>Ergänzendes Gutachten sieht Nachbesserungen und möglichen Einhub grundsätzlich als möglich an</td>
</tr>
<tr>
<td>2026</td>
<td>Ingenieurbüro erstellt Konzept für Nacharbeiten</td>
</tr>
<tr>
<td>März 2027</td>
<td>Geplanter Einhub der Bahnhofsbrücke</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/bahnhofsbruecke-soll-im-maerz-2027-eingehoben-werden/">Dülmener Bahnhofsbrücke kann nach Feinschliff noch verwendet werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein (Dülmen-)Deckel für die Getränkedose</title>
		<link>https://duelmenplus.de/ein-duelmen-deckel-fuer-die-getraenkedose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[André Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 03:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Deckel drauf – Dose dicht“: Mit diesen Worten wirbt die Schülerfirma „Canhub“ vom Clemens-Brentano-Gymnasium&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/ein-duelmen-deckel-fuer-die-getraenkedose/">Ein (Dülmen-)Deckel für die Getränkedose</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Deckel drauf – Dose dicht“: Mit diesen Worten wirbt die Schülerfirma „Canhub“ vom Clemens-Brentano-Gymnasium für die Canhub-Kunststoffplättchen, die die Schüler*innen der Firma vor ein paar Monaten selbst entworfen haben und mit dem 3D-Kunststoffdrucker der Schule fertigen. Auf der einen Seite des Plättchens ist eine kreisrunde Nut eingearbeitet, in die ein Gummiring als Dichtung eingelegt wird. „Man drückt den Deckel einfach oben auf die Getränkedose – und schon kann kein Sand und kein Insekt mehr in die Dose, und beim Umkippen der Dose bleibt der Inhalt drin. Außerdem wird auch großteils das Entweichen der Kohlensäure verhindert“, erklärten Niko Dieckmann (links) und Kalle Dieker von der Schülerfirma am Freitag während der Berufsmesse in der Aula der Schule. „In den vergangenen Monaten haben wir etwa 400 Stück davon verkauft“, berichteten Niko und Kalle. Angeboten werden die Canhub-Plättchen in Papp-Verpackungen – als Einzelstück für 1,99 Euro sowie als Dreierpack für 4,99 Euro, wie auf https://canhub.store nachzulesen ist. Schwarz, Orientrot, Lichtgrau, Blaulila, Reinorange, Zinkgelb, Kupferbraun, Eisengrau, Perlgold und Akkuschrauberblau sind die Farben bezeichnet, in denen die Dosendeckel gedruckt und angeboten werden. Erhältlich sind die Dosendeckel für Getränkedosen mit den Inhaltsmengen 0,33 Liter, 0,5 Liter und 1,0 Liter. Dülmen Marketing hat sich Canhub-Dosendeckel bereits mit dem Stadt-Pferde-Logo ausdrucken lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/ein-duelmen-deckel-fuer-die-getraenkedose/">Ein (Dülmen-)Deckel für die Getränkedose</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ZUE wurde offiziell eröffnet</title>
		<link>https://duelmenplus.de/zue-wurde-offiziell-eroeffnet/</link>
					<comments>https://duelmenplus.de/zue-wurde-offiziell-eroeffnet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dülmen. Regierungspräsident Andreas Bothe hat am Montag gemeinsam mit Dülmens Bürgermeister Carsten Hövekamp und&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/zue-wurde-offiziell-eroeffnet/">ZUE wurde offiziell eröffnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dülmen. Regierungspräsident Andreas Bothe hat am Montag gemeinsam mit Dülmens Bürgermeister Carsten Hövekamp und weiteren geladenen Gästen die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Dülmen offiziell eröffnet. Die Einrichtung bietet künftig Platz für bis zu 450 geflüchtete Menschen.<br />
„Mit der ZUE Dülmen bieten wir den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch die Möglichkeit, in einer ersten Phase der Orientierung anzukommen und sich im neuen Umfeld in Ruhe zurechtzufinden“, sagte Regierungspräsident Andreas Bothe bei der Eröffnung. Sein Dank gelte auch der Stadt Dülmen für die konstruktive Zusammenarbeit im gesamten Planungs- und Umsetzungsprozess.<br />
„Die Stadt Dülmen begrüßt die Einrichtung der ZUE am Gausepatt und hat den Prozess gerne unterstützt“, betonte Bürgermeister Carsten Hövekamp. „Wir haben bereits Erfahrung mit einer ähnlichen Einrichtung an diesem Standort und ich bin mir sicher, dass den Menschen hier ein gutes Ankommen ermöglicht wird.“<br />
Die ZUE Dülmen wurde in Containerbauweise auf einer Fläche am Gausepatt errichtet. Nach Aufnahme der Planungen Ende 2023 begann die Bauphase mit dem Aufbau der ersten Container im Oktober 2025. Neben den Wohngebäuden umfasst die Anlage unter anderem eine Kantine, eine Sanitätsstation und ein Sozialgebäude, in dem diverse tagesstrukturierende Angebote für die Bewohner*innen angeboten werden.<br />
Derzeit werden noch letzte bauliche Arbeiten auf dem Gelände abgeschlossen, sodass die ZUE voraussichtlich im Laufe des Monats Mai in Betrieb genommen werden kann. In der Einrichtung werden künftig rund um die Uhr ein Betreuungsdienstleister (DRK Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH), ein Sicherheitsdienstleister (Sicherheitsdienste &amp; Eventservice e.K.), ein medizinischer Dienstleister (21Dx GmbH) sowie ein Verpflegungsdienstleister (Primus Service GmbH) tätig sein.<br />
Für Fragen und Anliegen der Öffentlichkeit wird Umfeldmanager Mohammad Kaheel vom Betreuungsdienst DRK Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Kontaktdaten sind auch auf der Homepage der Bezirksregierung Münster einsehbar: https://www.bezreg-muenster.de/themen/gesundheit-und-soziales/flucht-und-migration/unterbringungseinrichtungen-im-regierungsbezirk<br />
Die Bürger*innen in Dülmen und Umgebung sind darüber hinaus herzlich eingeladen, sich ehrenamtlich in der Einrichtung zu engagieren. Mit der Inbetriebnahme der ZUE Dülmen betreibt die Bezirksregierung Münster nunmehr neun Landesunterkünfte im Regierungsbezirk mit einer Gesamtkapazität von 3.303 Plätzen. Die Einrichtungen dienen der temporären Unterbringung von Asylsuchenden und entlasten die Kommunen im Regierungsbezirk. Die Bezirksregierung Münster wird den Ausbau von Landesunterkünften im Regierungsbezirk daher auch künftig fortführen, um ihrer Verpflichtung zur Schaffung von weiteren Plätzen nachzukommen. Dies ist insbesondere mit Blick auf auslaufende Betriebszeiten bestehender Einrichtungen in den kommenden Jahren von zentraler Bedeutung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/zue-wurde-offiziell-eroeffnet/">ZUE wurde offiziell eröffnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dülmen 2025: Sicherheit mit Licht und Schatten</title>
		<link>https://duelmenplus.de/duelmen-2025-sicherheit-mit-licht-und-schatten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[André Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dülmen bleibt ein sicherer Ort zum Leben. Das zeigt die aktuelle Polizeiliche Bilanz 2025&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="260" data-end="530">Dülmen bleibt ein sicherer Ort zum Leben. Das zeigt die aktuelle Polizeiliche Bilanz 2025 für den Kreis Coesfeld, zu dem auch Dülmen gehört. Die Zahlen belegen eine insgesamt positive Entwicklung – gleichzeitig machen sie deutlich, dass Sicherheit kein Selbstläufer ist.</p>
<p data-start="532" data-end="988">Die Gesamtzahl der Straftaten ist leicht gesunken. Besonders erfreulich ist dabei die Aufklärungsquote, die mit <strong data-start="644" data-end="714">56,16 Prozent den höchsten Stand der letzten 20 Jahre erreicht hat</strong>. Auch bei Wohnungseinbrüchen zeigt sich ein deutlicher Rückgang von rund <strong data-start="788" data-end="802">30 Prozent</strong>. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt Ergebnis konsequenter Polizeiarbeit, aber auch funktionierender Prävention und einer aufmerksamen Bevölkerung.</p>
<p data-start="990" data-end="1594">Gleichzeitig ist die Arbeitsbelastung gestiegen: Insgesamt wurden im Kreis Coesfeld <strong data-start="1074" data-end="1093">41.691 Einsätze</strong> bewältigt – ein Plus von <strong data-start="1119" data-end="1134">7,7 Prozent</strong> im Vergleich zum Vorjahr. Auch in Dülmen macht sich diese Entwicklung bemerkbar. Trotz der gestiegenen Einsatzlage bleiben die Reaktionszeiten stabil. Bei besonders dringenden Einsätzen ist die Polizei im Schnitt bereits nach wenigen Minuten vor Ort. Die Polizeiwache Dülmen ist rund um die Uhr besetzt und sorgt gemeinsam mit dem Bezirksdienst für eine sichtbare Präsenz und direkte Ansprechbarkeit in allen Stadtteilen.</p>
<p data-start="1596" data-end="2184">So positiv die Entwicklung in vielen Bereichen ist, zeigt ein Blick auf den Straßenverkehr eine andere Realität. Im Jahr 2025 kamen im Kreis Coesfeld – und damit auch im Umfeld von Dülmen – <strong data-start="1786" data-end="1832">12 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben</strong>, <strong data-start="1834" data-end="1879">157 wurden schwer und 780 leicht verletzt</strong>. Hinter diesen Zahlen stehen menschliche Schicksale, die oft vermeidbar gewesen wären. Deshalb setzt die Polizei weiterhin einen klaren Schwerpunkt auf Verkehrssicherheitsarbeit, insbesondere bei Zweiradfahrern und im Umgang mit neuen Verkehrsmitteln wie E-Scootern.</p>
<p data-start="2186" data-end="2462">Die Bilanz zeigt: Dülmen ist sicher – aber Sicherheit entsteht nicht von allein. Sie ist das Ergebnis von engagierter Polizeiarbeit, gezielter Prävention und verantwortungsbewusstem Verhalten im Alltag. Sicherheit entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.</p>
<p data-section-id="ee0rho" data-start="2469" data-end="2523">Den vollständigen Jahresbericht finden Sie hier:</p>
<p data-section-id="ee0rho" data-start="2469" data-end="2523"><div class="wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer"><a href="https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/04/KPB-Coesfeld-Jahresbericht-2025.pdf" class="pdfemb-viewer" style="" data-width="max" data-height="max" data-toolbar="bottom" data-toolbar-fixed="off">KPB-Coesfeld-Jahresbericht-2025</a></div></p>
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		<title>Wie anno dazumal im Bäderzug nach Norderney</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dieser Fahrt möchte Westfalendampf an das Ende des Einsatzes der letzten Schnellzugdampfloks der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser Fahrt möchte Westfalendampf an das Ende des Einsatzes der letzten Schnellzugdampfloks der Baureihe 012 (01.10) vor über 50 Jahren erinnern. Im Mai 1975 endete in Rheine eine Ära. Die zuletzt im legendären Bahnbetriebswerk Rheine beheimateten ölgefeuerten Dampfloks der Baureihe 012 gehörten zu den besten und stärksten Schnellzugdampfloks der Deutschen Bundesbahn. Sie hatten zeitweise die höchsten Laufleistungen im deutschen und europäischen Dampflokbetrieb und sie bespannten die schnellsten dampfbespannten Planzüge in Europa.<br />
Ab dem 01. Juni 1975 wurden die Leistungen von Dieselloks der Baureihe 220 und 216 übernommen. Einige der überschweren Bäderzüge mussten ab diesem Tag von gleich zwei Dieselloks gezogen werden.<br />
Wer hätte es damals für möglich gehalten, dass wir gut 50 Jahre später an dieses Ereignis mit 012-bespannten Dampfschnellzügen auf der Emslandstrecke erinnern werden?</p>
<p>So startet am <strong>Samstag, 30. Mai 2026 in Dülmen</strong> der historischer Westfalendampf-Bäderzug in Richtung Nordsee und Norderney.</p>
<p>Gezogen wird der Zug bis Münster ganz klassisch von der 60 Jahre alten, blauen E-Lok 110 350.<br />
Ab Münster übernimmt dann die stärkste Dampflok Deutschlands, die riesige 012 104-6 (01 1104) den Zug. Die Lok ist mit ihren 2 Meter großen Treib- und Kuppelrädern eine sehr imposante Erscheinung und wird unsere Fahrgäste sicherlich begeistern! 14 Jahre und viele tausend Arbeitsstunden hat es gedauert, aus einer fast schrottreifen Lok ein Dampflokjuwel zu machen. Es ist wirklich unglaublich, was der Verein &#8222;Faszination Dampf e. V.&#8220; in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnwerkstätten Krefeld geleistet hat. Ein technisches Meisterwerk ist entstanden.</p>
<p>Der Sonderzug besteht aus sehr bequemen Schnellzugwagen der 1. und 2. Klasse mit 6er Abteilen. Die historischen Schnellzugwagen aus den 1960er Jahren sind für ihren hohen Reisekomfort bekannt. Natürlich ist wieder der beliebte, WESTFALENDAMPF-Barwagen dabei! Hier ist der Treffpunkt für Jung und Alt und die Stimmung ist hier garantiert wieder bestens. Auf dem Hinweg kann hier in Ruhe gefrühstückt werden, während auf dem Rückweg im Barwagen ordentlich gefeiert wird.<br />
<strong><br />
</strong>Auf dem Hinweg wird es in Emden einen Fotohalt geben. Dort wird die schwere Dampflok umrangiert und im VW-Werk gedreht. Mittags erreicht der Dampfschnellzug die Nordseeküste. Wer möchte kann hier aussteigen und den Tag an der Küste verbringen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, im Sonderschiff weiter nach Norderney zu fahren.</p>
<p>Genaue Infos zur Tagesfahrt (Fahrzeiten &amp; Preise) gibt es unter <a href="http://www.westfalendampf.de">www.westfalendampf.de</a></p>
<p>Ein besonderes Extra für alle Teilnehmer:<br data-start="1662" data-end="1665" /><strong data-start="1665" data-end="1725">Wer bei der Anmeldung „Dülmenplus“ angibt, spart 5 Euro.</strong></p>
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		<title>60 Unternehmen stellen sich am 24. April den Jugendlichen</title>
		<link>https://duelmenplus.de/60-unternehmen-stellen-sich-am-24-april-den-jugendlichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Reimund Menninghaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 03:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dülmen. 60 Firmen und Unternehmen präsentieren sich am Freitag, 24. April, von 10 bis&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dülmen. 60 Firmen und Unternehmen präsentieren sich am Freitag, 24. April, von 10 bis 13 Uhr in der Aula und der Mensa des Clemens-Brentano-Gymnasiums (CBG) bei der inzwischen zwölften Dülmener Berufsmesse den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 der weiterführenden Dülmener Schulen sowie den Dülmener Oberstufenschülern.</p>
<p>Schon vor Ende der Anmeldefrist waren diese 60 Standplätze vergeben, berichtete Marielena Limberg von Dülmen Marketing beim Pressegespräch am Freitag vergangener Woche bei GUT Elting – eines der Unternehmen, die seit vielen Jahren bei der Berufsmesse vertreten sind.<br />
Angefangen hatte es mit den Dülmener Berufsmessen im Jahr 2013 in den Räumen von HID (Handwerk Industrie Dienstleistung) in der Industriestraße. Sechs Unternehmen beteiligten sich damals an der Messe. Inzwischen hat sich die Zahl der Betriebe verzehnfacht. „Wir mussten sogar Unternehmen, die mit einem Interesse an uns herangetreten sind, ein Absage erteilen“, so Limberg.<br />
In erster Linie – prioritär – hatten die Dülmener Firmen das Wort. Es sind aber auch Firmen von außerhalb bei der Berufsmesse – und auch insgesamt drei Hochschulen sind hier vertreten.<br />
Die erwartungsgemäß rund 500 Jugendliche, die die Berufsmesse besuchen werden, haben teilweise einen Laufzettel zur Hand und haben sich bewusst auf die Berufsmesse vorbereitet.<br />
Um die Kontaktaufnahme von Jugendlichen mit Vertretern von Firmen ganz unkompliziert zu machen, gibt es am 24. April die Möglichkeit, dass jugendliche Besucherinnen und Besucher der Berufsmesse bei einem Nintendo-Switch-Spiel gegen Auszubildende bowlen. „Bei solchen Aktionen wird viel geredet. Da kommen bestimmt gute Kontakte zustande und können gut Praktikanten in spe gewonnen werden“, sagte Ulrike Wahlers von der Agentur für Arbeit Coesfeld.<br />
Diesem digitalen Bowling-Spiel ist ein Vortrag vorgeschaltet, bei dem Informationen zu den Themen Ausbildung und Duales Studium vorgetragen werden.<br />
Die Firmen, die bei der Berufsmesse vertreten sind, freuen sich schon auf den 24. April: „Die Jugendlichen lernen an dem Tag, welch eine Vielfalt an Firmen in Dülmen Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft bieten“, so Klaus Göckener, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Dülmener Unternehmen e. V. (IDU).<br />
Fürs leibliche Wohl ist am 24. April gesorgt – sowohl für die Besucherinnen und Besucher als auch für die Ausstellerinnen und Aussteller.</p>
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		<title>Beachvolleyball auf Top-Niveau in Dülmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 03:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Dülmen Beach wird in diesem Jahr nicht nur wieder Urlaubsstimmung in die Innenstadt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim Dülmen Beach wird in diesem Jahr nicht nur wieder Urlaubsstimmung in die Innenstadt gebracht, sondern auch sportlich ein echtes Highlight geboten: Am Wochenende 27. und 28. Juni macht die Urlaubsguru BeachTour Station in Dülmen, beim A-Cup – dem ranghöchsten Turnier in NRW – schlagen zahlreiche Profi-Teams auf und bringen Spitzen-Beachvolleyball mitten in die Stadt. Damit rückt Dülmen in den Fokus der Szene und knüpft an die erfolgreiche Premiere des Stadtstrands im vergangenen Jahr an. Organisiert wird das Turnier gemeinsam vom Westdeutschen Volleyball-Verband, der DJK Adler Buldern und Dülmen Marketing. Gespielt wird auf mehreren Feldern, im Mittelpunkt steht der Center Court auf dem Marktplatz. Auch in Buldern werden Spiele ausgetragen, sodass die gesamte Region eingebunden ist. Dass solche Veranstaltungen in der Region möglich sind, hat auch mit engagierten Machern im Hintergrund zu tun. Einer von ihnen ist Jürgen Aigner aus Buldern. Als Präsident des USC Münster hat er den Bundesligisten aus einer schweren Krise geführt, neu aufgestellt und sportlich wieder nach vorne gebracht – und setzt sich zugleich dafür ein, den Volleyball auch über Münster hinaus sichtbar zu machen.</em><br />
<em>Wie Aigner den USC stabilisiert hat, welche Herausforderungen der Profisport mit sich bringt und warum ihm Events wie der Dülmen Beach besonders am Herzen liegen, folgt hier &#8230;</em></p>
<h4>Aus den Schulden hin zu emotionalem Volleyball</h4>
<p>Von Tim Nieswandt</p>
<p>Buldern/Münster. Wenn man Jürgen Aigner in diesen Tagen erreichen möchte, braucht man viel Geduld. Kaderplanung, Vertragsgespräche, Lizenzierungsunterlagen, Länderspiele – beim Präsidenten des USC Münster laufen derzeit alle Fäden zusammen. „Vom Arbeitspensum ist das mindestens eine Vollzeitstelle“, sagt der 62-Jährige und lächelt dabei, als wäre genau das der Reiz an der Aufgabe. Denn langweilig wird es für Aigner nie. „Es gibt eigentlich das ganze Jahr immer etwas zu tun – es wird jedenfalls nie langweilig.“</p>
<p>Gerade zum Saisonende verdichtet sich die Arbeit. Während die Mannschaft bereits in der Sommerpause steckt, laufen im Hintergrund bereits die Planungen für die kommende Spielzeit. Verträge müssen verhandelt, Kader zusammengestellt, Finanzen gesichert werden.<br />
Das Führungsteam des USC ist dabei überschaubar: Präsident, Sportdirektor, Vorstand sowie wenige Mitarbeitende in der Geschäftsstelle. Dazu kommen Trainer und Athletinnen. Aigner selbst trägt dabei eine zentrale Verantwortung – insbesondere für Verträge, Finanzen und die wirtschaftliche Stabilität.<br />
Neben dem Tagesgeschäft stehen weitere Großprojekte an. „Mitte Mai organisieren wir zwei Länderspiele am 16. und 17. Mai“, verrät Der USC-Präsident. Anschließend folgt die aufwendige Lizenzierung für die Bundesliga und dann steht im September bereits der Jahresabschluss vor der Tür.<br />
Privat ist Jürgen Aigner seit über 30 Jahren in Buldern zuhause. Aufgewachsen ist er in Dülmen, ursprünglich stammt er jedoch aus Bayern. Als selbstständiger Bauingenieur hat er sich über Jahrzehnte ein berufliches Standbein aufgebaut – inzwischen tritt er jedoch kürzer, um mehr Zeit für „seinen“ Verein zu haben. Seine Flexibilität kommt ihm dabei zugute: Als Lediger kann er seine Zeit frei einteilen und vollständig in seine Leidenschaft investieren – den Volleyball.<br />
Aigners Weg beim USC Münster ist außergewöhnlich – und gleichzeitig konsequent. Seit rund 30 Jahren ist er Teil des Vereins und hat nahezu jede Rolle ausgefüllt: Übungsleiter, Fanclubbeauftragter, Mitarbeit in der Geschäftsstelle. „Mir fehlte quasi nur noch die Position des Präsidenten“, sagt er augenzwinkernd. Dabei begann alles eher zufällig: Erst mit 18 oder 19 Jahren kam er nach dem Abitur zum Volleyball, gründete mit Freunden eine Hobbygruppe und besuchte Spiele des USC. Was zunächst skeptisch beäugt wurde, entwickelte schnell eine Eigendynamik. Die Gruppe schloss sich dem Verein an – und Aigner übernahm Schritt für Schritt mehr Verantwortung.<br />
Als Aigner 2023 zum Präsidenten gewählt wurde, stand der USC Münster vor dem Abgrund. Rund 570.000 Euro Schulden, defizitäre Strukturen und eine drohende Insolvenz prägten die Situation. „Eigentlich war es verrückt zu der Zeit den Vorsitz zu übernehmen, aber einer musste es ja schließlich machen“, erinnert er sich. Gemeinsam mit dem Verein stellte er die Weichen neu. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurden dabei tiefgreifende Maßnahmen beschlossen – darunter eine deutliche Reduzierung des Mannschaftsetats. Die Einschnitte hatten einen unerwartet positiven Effekt. „Damit haben wir tatsächlich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, erklärt Aigner. „Wir haben dadurch nicht nur effektiv Geld gespart, sondern auch mitreißenderen Volleyball gespielt.“ Eine junge, hungrige Mannschaft trat an, spielte leidenschaftlich und begeisterte das Publikum. Die Folge: steigende Zuschauerzahlen, zurückkehrende Sponsoren und neue Unterstützer. Die Entwicklung gipfelte in einem sportlichen Highlight: dem Einzug ins Pokalfinale – erstmals seit 19 Jahren. „In Mannheim vor 12.000 Menschen zu spielen, das war ein absolutes Highlight für mich.“ Trotz seiner Rolle als Präsident sieht Aigner sich als alles andere als den alleinigen Architekten des Erfolgs. „Wir haben wirklich sehr viele engagierte Leute im Verein, ohne die das niemals möglich gewesen wäre“, betont er. „Ich war nur derjenige, der eine Richtung vorgegeben hat – die Arbeit hat jeder Einzelne im Verein geleistet.“ Dadurch steht der USC heute finanziell deutlich stabiler da – und könnte bereits im kommenden Jahr schuldenfrei sein.<br />
Neben seiner Tätigkeit beim USC Münster ist Aigner auch Präsident des Volleyball Club Olympia Münster und betreut den Bundesstützpunkt. Hier sieht er einen entscheidenden Vorteil: „Dort können wir immer wieder junge talentierte Spielerinnen für den USC gewinnen, die perfekt in unsere Mannschaftsphilosophie passen.“ Sein großes Netzwerk im Sport hilft dabei, Strukturen zu stärken und Perspektiven zu schaffen – sowohl für den Leistungssport als auch für den Nachwuchs.<br />
Dabei geht es für Aigner beim Volleyball um mehr als nur das Spiel an sich. Emotionen, Nähe und Begeisterung stehen im Mittelpunkt. „Es ist schön zu sehen, wenn junge Zuschauer nach Autogrammen der Spielerinnen fragen.“ Gerade die Verbindung zur Region liegt ihm am Herzen. Veranstaltungen im Kreis Coesfeld so wie das Spiel des USC gegen Paris in Buldern sollen die Begeisterung für den Sport weitertragen. „Es ist wichtig, den Sport allgemein zu bewerben“, sagt er. „Und darum kann ich nur jeden einladen, sich einmal ein Spiel in Münster anzuschauen und sich mitreißen zu lassen.“<br />
Trotz aller positiven Entwicklungen bleibt der Profisport eine Herausforderung. Die Anforderungen und Kosten in der Bundesliga steigen stetig. „Das ist schon fast Luxus, den man sich leisten muss“, sagt Aigner mit Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.<br />
Jürgen Aigner hat den USC Münster durch eine seiner schwierigsten Phasen geführt – und ihm eine neue Perspektive gegeben. Mit klarer Linie, regionaler Verbundenheit und viel Leidenschaft arbeitet er daran, den Volleyball in Münster und im Kreis Coesfeld weiter zu stärken. Oder, wie er es selbst sagt: „Wir freuen uns auch mit weiteren Aktionen hier in Dülmen Freude am Volleyball zu generieren – etwa beim großen Turnier Ende Juni beim Dülmen Beach.“</p>
<h4>Volleyballprofis zu Gast in Dülmen</h4>
<p>Nicht nur der USC Münster wird den Dülmen Beach nutzen, um Werbung für Volleyball zu machen – auch Profis anderer Vereine werden insbesondere am Wochenende 27. und 28. Juni nach Dülmen kommen: Die Urlaubsguru BeachTour macht am besagten Wochenende Station beim Dülmen Beach. Beim A-Cup, dem ranghöchsten Turnier in NRW, treten jeweils 12 Damen- und Herrenteams gegeneinander an. Gespielt wird auf drei Feldern, der Center Court auf dem Marktplatz bildet das sportliche Zentrum. Ein Rahmenprogramm mit Live-Musik sorgt für Sommerstimmung. Die Finalspiele beginnen am Sonntag ab den Halbfinals, die Siegerehrung folgt am Abend. Auch in Buldern werden an den Tagen Spiele ausgetragen. Organisiert wird das Turnier gemeinsam vom Westdeutschen Volleyball-Verband, von der DJK Adler Buldern und von Dülmen Marketing.</p>
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		<title>Das geplante Lernschwimmbad könnte binnen neun Monaten stehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Reimund Menninghaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 03:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dülmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dülmen. Das Votum der Mitgliederversammlung am Donnerstag vergangener Woche war eindeutig: Eine Enthaltung, eine&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/das-geplante-lernschwimmbad-koennte-binnen-neun-monaten-stehen/">Das geplante Lernschwimmbad könnte binnen neun Monaten stehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dülmen. Das Votum der Mitgliederversammlung am Donnerstag vergangener Woche war eindeutig: Eine Enthaltung, eine Gegenstimme, der Rest Ja-Stimmen. Mit diesem Auftrag verfolgt der Geschäftsführende Vorstand der Behindertensportgemeinschaft Dülmen nun den Plan, ein eigenes Schwimmbad zu bauen.</p>
<p>Errichtet werden soll das Kurs- und Lernschwimmbad neben der vereinseigenen Sporthalle in der August-Schlüter-Straße. „Für das Projekt ist also Voraussetzung, dass wir die dafür notwendige Fläche von der Stadt Dülmen bekommen“, sagt BSG-Geschäftsführer Holger Schmidt. Eine andere Stelle, eine andere Location auf Stadtgebiet, sei keine Alternative: „Wir brauchen, damit das Projekt funktioniert, die kurzen Wege zwischen unserer Geschäftsstelle und dem Schwimmbad.“<br />
Für das geplante Kurs- und Lernschwimmbad (siehe Fotomontage auf der Titelseite) würde ein Gebäude mit der Grundfläche von 16 mal 38 Metern errichtet. Das Wasserbecken in dem Gebäude hat maximal 1,35 Meter Wassertiefe, so dass kein Schwimmmeister benötigt wird; die Kursleiter sind mit im Wasser. Wasser und Luft in der Halle haben 32 Grad Celsius; Energie für die Anlage kommt unter anderem aus einer großen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Anlage.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-15826" src="https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/04/Draufsicht-Bauplan-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/04/Draufsicht-Bauplan-150x150.jpg 150w, https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/04/Draufsicht-Bauplan-585x585.jpg 585w, https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/04/Draufsicht-Bauplan-310x310.jpg 310w, https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/04/Draufsicht-Bauplan-300x300.jpg 300w, https://duelmenplus.de/wp-content/uploads/2026/04/Draufsicht-Bauplan-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /> „Es würde sich um eine schlüsselfertige Schwimmbadanlage handeln, die bereits einmal in Deutschland erfolgreich umgesetzt worden ist“, so Holger Schmidt. „Sämtliche Bauantragsunterlagen liegen zur Einreichung bereit – wir müssen nur noch unseren Namen eintragen.“ Unterm Strich wäre dies ein Leuchtturmprojekt, das es so im Kreis Coesfeld noch nicht gibt und von daher auch anderswo realisiert werden könnte. Eine Bauzeit von neun Monaten sei realistisch.<br />
Die Gesamtkosten würden sich auf dreieinhalb bis vier Millionen Euro belaufen. Mit Landesfördermitteln aus dem Infrastrukturprogramm 2026, mit Geld aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes, aus Darlehen von NRW.Bank-Sportstätten und regionalen Banken, Spenden und Eigenkapital ließe sich das Projekt betriebswirtschaftlich rechnen und nach dem Bau das Kurs- und Lernschwimmbad mit schwarzen Zahlen betreiben.<br />
Das Ziel ist klar: „Aktuell wechseln etwa die Hälfte der Grundschüler ohne genügende Schwimmkenntnisse auf die weiterführende Schule. Diese Quote möchten wir auf fünf Prozent reduzieren. Außerdem sollen die langen Wartelisten der BSG und anderer Anbieter von Rehasport im Wasser und allgemeiner Wassergymnastik möglichst verschwinden, um der Stadt und ihren Bürgern einen echten Vorteil zu bieten“, sagt BSG-Geschäftsführer Holger Schmidt, der am Donnerstag für 20-jährige Geschäftsführer-Tätigkeit geehrte wurde (siehe Titelseite) und zum Dank einen BSG-Kapuzenpullover geschenkt bekam.<br />
3.000 Stunden wäre das Kurs- und Lernschwimmbad im Jahr geöffnet – sieben Tage die Woche, 50 Wochen im Jahr.<br />
Einen Blick auch auf weitere Details warf am Donnerstag Andreas Ahmann. Der in Bauangelegenheiten versierte Ingenieur mit jahrzehntelanger Erfahrung stellte Aspekte des Schwimmbad-Projekts vor und wurde bei den Wahlen zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied gewählt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://duelmenplus.de/das-geplante-lernschwimmbad-koennte-binnen-neun-monaten-stehen/">Das geplante Lernschwimmbad könnte binnen neun Monaten stehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://duelmenplus.de">DÜLMENplus</a>.</p>
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