DÜLMEN. Die Kicker der DJK Dülmen können im Abstiegskampf der A-Liga auf prominente Verstärkung bauen: Max Wenning hat sich noch einmal das Trikot seines Heimatvereins übergestreift. Beim 5:2-Auswärtssieg am Sonntag bei Turo Darfeld feierte der 34-Jährige sein Comeback. In der 61. Minute wurde Wenning für Juri Gemeri eingewechselt und half mit seiner Erfahrung, die Partie souverän zu Ende zu spielen. Mit dem Sieg verschafft sich die DJK Dülmen etwas Luft im Tabellenkeller.
Ausbildung in Dülmen – Durchbruch in Nottuln
Seine fußballerische Ausbildung erhielt Wenning bei der DJK Dülmen, wo er bis zur B-Jugend aktiv war. 2010 wechselte der Defensiv-Allrounder zum Landesligisten GW Nottuln. Dort entwickelte er sich schnell zum Stammspieler der ersten Mannschaft. Im Juni 2013 feierte er mit Nottuln den Aufstieg in die Westfalenliga. Nach der Saison 2013/2014 schloss sich Wenning dem Westfalenliga-Rivalen der DJK Eintracht Coesfeld an, ehe er im Sommer 2017 schließlich nach Nottuln zurückkehrte.
13 Jahre GW Nottuln – dann das Karriereende
Insgesamt stand Wenning 13 Jahre lang mit GW Nottuln in der Westfalenliga auf dem Platz. Im Mai 2024 verabschiedete er sich offiziell aus dem höherklassigen Amateurfußball und ging in die Fußballrente. Diese währte jedoch nicht lange. Nun unterstützt er die DJK Dülmen im Saisonendspurt. Sein Einstand verlief erfolgreich – sportlich wie auch symbolisch. Mit seiner Erfahrung soll er der jungen Mannschaft von Trainer Wolfgang Korb in den kommenden Wochen zusätzliche Stabilität geben.
Ob es bei einem kurzen Gastspiel bleibt oder Wenning doch noch einmal eine längere Rolle im Trikot der DJK übernimmt, wird sich zeigen. Fest steht: Am Sonntag in Darfeld war spürbar, dass hier jemand nicht nur für Punkte spielt, sondern für seine Farben. Und manchmal ist genau das im Abstiegskampf unbezahlbar.

