Dülmen. Gut 20 alte Pappeln entlang des Waldwegs zwischen Ostdamm und Hülsenweg sind aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt worden.
Am 29. Mai hatten stürmische Winde in dem Waldstück eine der wegbegleitenden Pappeln zu Fall gebracht. Eine weitere Pappel stürzte in benachbarte Bäume. Der Vorfall war Anlass, die übrigen Bäume entlang des stark frequentierten Waldwegs genauer zu untersuchen.
Geprüft wurden knapp zwei Dutzend Pappeln auf einem etwa 100 bis 150 Meter langen Wegabschnitt. Die Bäume waren nach Angaben von Thomas Rövekamp, Leiter der Herzog von Croÿ‘schen Forstverwaltung, etwa 50 bis 60 Jahre alt, einige erreichten eine Höhe von knapp 30 Metern. Bei Klopfproben habe sich herausgestellt, dass sich unter den untersuchten Pappeln auch Bäume befanden, die im Inneren hohl waren.
Daraufhin fiel die Entscheidung, sämtliche wegbegleitenden Pappeln in diesem Abschnitt zu entfernen. Gefällt wurden dabei auch Bäume, die sich noch in einem vergleichsweise guten Zustand befanden. Hintergrund war, dass sich mit der Entnahme einzelner Bäume auch die Bedingungen für die verbleibenden Pappeln verändert hätten. Ohne den Schutz und die Stützwirkung der Nachbarbäume wäre deren Standfestigkeit reduziert gewesen.
Über eine Fällung der Pappeln war bereits vor rund 20 Jahren nachgedacht worden, so Thomas Rövekamp. Damals befanden sich die Bäume allerdings noch in einem so guten Zustand, dass auf die Maßnahme verzichtet wurde.
Das bei den jetzigen Arbeiten angefallene Holz konnte weiterverwendet werden. Ein Teil eignete sich für die Herstellung von Holzpaletten – übriges Holz konnte als Energieholz genutzt werden.
Pappeln am Waldweg gefällt
Klopf-Untersuchungen zeigten Schäden im Inneren mehrerer der Bäume
1
vorheriger Beitrag

